Anton Wildgans
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Der Burgtheaterdirektor

Kurzbiographie

A N T O N   O T T O   G E O R G   R I T T E R   V O N   W I L D G A N S

 

 

1881         17. April Geburt von Anton Wildgans

  Vater: Dr. jur. Friedrich Ritter von Wildgans, k.k.Hofrat und Ministerialrat im k.k. Ackerbauministerium 

                         Träger der "Kriegsverdienst-Medaille 2. Dezember 1873", Ritter des Ordens der eisernen Krone, Ritter des Franz-Joseph-Ordens, 

                          Träger des Ehrenkreuzes des Fürstentums Schuamburg.Lippe 

 

1885                         Tod seiner Mutter; erneute Heirat seines Vaters

 

1895                          A.W. schreibt mit 14 Jahren sein 1. Stück „Hippodameia“

 

1900                          Absolvierung des Gymnasiums der Piaristen

Inskription an der Juridischen Fakultät Wien

 

1905                          Weltreise als Gast seines Freundes Arthur Trebitsch

 

1906                          Tod seines Vaters nach 10-jährigem Leiden an einem nicht erkannten Hirntumor

Im Sommer 1. Zusammentreffen mit Lilly Würzel, seiner späteren Frau

 

1909                          Absolvierung des Jusstudiums und Eintritt in den richterlichen Vorbereitungsdienst

27. März : Eheschließung mit Lilly

„Herbstfrühling“ – 1. Gedichtband veröffentlicht – großer Erfolg

 

1911        Einjähriger Versuchsurlaub in Mönichkirchen, von dem er nicht zum

Gerichtsdienst zurückkehrt – ungemein schöpferische Fruchtbarkeit

„Und hättet der Liebe nicht“ – 2. Gedichtband

 

1912        „Sonette an Ead“ – Gedichtzyklus – großer Durchbruch

„In Ewigkeit Amen“ _ Gerichtseinakter

 

1913                            Geburt seines 1. Sohnes Friedrich

 

1914-

1918                          Dramen: „Armut“ – „Liebe“ – „Dies irae“

 

1917                          Erwerbung des Hauses in der Andergasse in Mödling

                                                  (jetzt Anton-Wildgans-Weg)

1918-

1921                          Arbeit an dem biblischen Dramenzyklus „Kain – Moses – Christus“,

jedoch nur „Kain“ fertiggestellt

 

1921                          1. Februar: Berufung zum Direktor des Wiener Burgtheaters

Geburt seines 2. Sohnes Gottfried 

 

1922                          Erkrankung an einer besonders schweren Venenentzündung

Austritt aus dem Burgtheater

 

1923                          „Sonette aus dem Italienischen“

 

1925             Beginn mit dem Epos „Kirbisch“

 

1927            „Kirbisch“ fertiggestellt

               Verschlechterung der Krankheit – beginnende Angina pectoris

 

1928            Schwerer gesundheitlicher Zusammenbruch – trotzdem

              „Musik der Kindheit“ – Erinnerungsbuch

              „Buch der Gedichte“

 

1929           „Rede über Österreich“, die A.W. als geistiger Vertreter Österreichs

             vor dem schwedischen König in Stockholm hätte halten sollen –

             bereits in Leipzig durch schwere Krankheitserscheinungen

             Abbruch der Reise

        

1930           Verlesung der „Rede über Österreich“ am Neujahrstag im Wiener

              Rundfunk durch Anton Wildgans

              Neuerliche Berufung zum Direktor des Burgtheaters

 

1931            Weitere Zusammenbrüche und Herzattacken

 

1932            Am 1. Jänner Amtsübergabe des völlig zugrunde gerichteten Mannes

              18.April erneuter schwerer Herzanfall

 

 Am 3. Mai 1932 erliegt A.W. seinem Leiden in seiner Villa in Mödling