Anton Wildgans
Slogan
Kurzbiographie
Werke im Überblick
Veröffentlichungen nach dem Tod
Ehrungen und Denkmale
Der Burgtheaterdirektor

Werke im Überblick

Veröffentlichungen von Anton Wildgans (bis 1932)

 

 

 

1903: „Vom Wege“, Gedichtsammlung

Arthur Trebitsch und Theodor Heinrich Mayer, zwei Jugendfreunde, ermöglichen das Erscheinen einer ersten Gedichtsammlung

Verlag E.Pierson, Dresden und Leipzig, im Selbstkostendruck.

 

1904, August: „Schwestern“ (eine Studie über die zwei Töchter Henna und Renee seiner Jugendfreundin Minnie de le Beau aus der Steinhauser Zeit und Schwester seines späteren Schwagers Fritz von Schmedes) erscheint als Feuilleton in der Arbeiterzeitung (Chefredakteur Hr. Pennerstorfer). Erster Schritt in die Öffentlichkeit

 

1905, Jahresanfang: In „Die Zeit“ werden Reisefeuilletons veröffentlicht und bringen Anton endlich etwas Geld ein.

 

1905, Oktober: „Casanova“, das Gedicht (entsteht durch ein erotisches Erlebnis seines Intimus Fritz Haymerle), erscheint in der „Muskete“ und eröffnet ihm die Möglichkeit für weitere Veröffentlichungen in dieser angesehen Literaturzeitschrift („Harlekinade“, „Walzer“, Wenn der liebe Herrgott wäre“, usw.)

 

1905. November: „Frühlingssonate“, Novelle

Erscheint in der Arbeiterzeitung.

 

1909, Herbst: „Herbstfrühling“ - Erster Gedichtband

Verlag Axel Juncker, Berlin-Charlottenburg;

Hat bereits beachtlichen Erfolg.

 

1911, September: „Und hättet der Liebe nicht“ - Zweiter Gedichtband

Verlag Axel Juncker, Berlin-Charlottenburg;

Großer Erfolg; sehr gute Besprechung des Buches durch Stefan Zweig.

 

1912, November: „Liebesgedichte – eine kleine Anthologie“, Gedichtband;

Verlag Axel Juncker, Berlin-Charlottenburg;

 

1913, März: „Die Sonette an Ead“
Verlag Staackmann, Leipzig; 

macht ihn „über Nacht“ berühmt.

 

1913: „In Ewigkeit Amen“ -  Ein Gerichtsstück in einem Akt
Verlag L.Staackmann, Leipzig;

24. Mai 1913: Uraufführung des Gerichteinakters “In Ewigkeit Amen” in der Volksbühne Wien (Neubaugasse, Direktor Rundt)

 

1914:  “Armut” - Eine Tragödie in 5 Akten

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

16. Januar 1915: Uraufführung des Dramas “Armut” im “Deutschen Volkstheater” in Wien unter Direktor Weisse

 

1914, Jahresende: „Kriegsflugblätter“, Gedichte zum Krieg

Verlag Hugo Heller, Wien

.

1915, Herbst:  Österreichische Gedichte“

Insel-Verlag, Leipzig

 

1916, Sommer: „Dreißig Gedichte“

 

1916: „Liebe“ – Eine Tragödie in 5 Akten

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

18. November 1916: Uraufführung des Dramas “Liebe” im Volkstheater Wien

 

1917, Herbst: “Mittag”, Gedichteband

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

 

1918:  „Dies Irae“ – Ein Trauerspiel in 5 Akten
Verlag L.Staackmann, Leipzig;

8. Februar 1919: Uraufführung des Dramas “Dies Irae” im Burgtheater

 

1920, Frühjahr 1920: „Kain“ - Ein mythisches Gedicht
Verlag L.Staackmann, Leipzig;

4. Mai 1922 : Uraufführung von “Kain” im Burgtheater

 

1920, Jahresanfang: „Ausgewählte Gedichte“ , eine Sonderausgabe

Verlag Axel Juncker, Berlin-Charlottenburg;

 

1924, Herbst: „Sonette aus dem Italienischen“

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

1926: „Wiener Gedichte“, mit Zeichnungen von Ferdinand Schmutzer

Verlag F. G. Speidel, Wien und Leipzig;

 

1927: „Kirbisch – oder der Gendarm, die Schande und das Glück“ – ein episches Gedicht

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

1928, Ende April: “Gedichte um Pan”, Gedichteband

Verlag F. G. Speidel, Wien und Leipzig; mit Genehmigung von Alfred Staackmann

 

1928, Herbst: „Moses-Fragment“

Sonderausgabe der „Wiener Bibliophilen-Gesellschaft“

 

1928: „Sonette an Ead“

Sonderausgabe der „Wiener Bibliophilen-Gesellschaft“

 

1928, Ende Oktober: “Musik der Kindheit” – Ein Erinnerungs- und Heimatbuch aus Wien

Verlag L.Staackmann, Leipzig;

Wird das Weihnachtsbuch von Wien.

Dieses Buch wurde begonnen im Frühjahre 1928 zu Mönichkirchen, beendet im Sommer 1928 auf dem Schriebl, einem Gehöfte in der Weststeiermark. Den Einband- und Buchschmuck zeichnete Rudolf Junk, den Druck und den Einband besorgte R. Kiesel in Salzburg. 25 numerierte Exemplare wurden in Ganzleder gebunden und vom Verfasser handschriftlich gefertigt.

 

1929 Herbst: „Buch der Gedichte“
Verlag L.Staackmann, Leipzig;

 

1929: „Rede über Österreich“

Verlag F. G. Speidel, Wien und Leipzig;

21. Oktober 1929: Reise nach Stockholm als Abgesandter und geistiger Vertreter Österreichs, um am 12. November, dem Geburtstag der österreichischen Republik, einen Vortrag zu halten (gemeinsam mit Paula Grogger). Dafür schreibt er die “Rede über Österreich”.

 

1930: „Austria“ – von Richard Strauss vertontes Gedicht „Österreichisches Lied“, für Männerchor und großes Orchester

Wird  am 10. Januar 1930 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins aufgeführt – mit den Wiener Philharmonikern, dem Wiener Männergesangsverein und dem Komponisten selbst als Dirigent. Eine weiter Aufführung erfolgte in Paris im selben Jahr.

 

1930: “Gesammelte Werke von Anton Wildgans“

L.Staackmann, Leipzig;

 

1931 Februar: Aufnahme der Gedichte “Österreichisches Lied” und “Letzte Erkenntnis” auf Schallplatte über die Wiener Akademie der Wissenschaften.

 

1931, April: „Kirbisch oder Der Gendarm, die Schande und das Glück“
L.Staackmann, Leipzig;

Sonderausgabe anlässlich des 50. Geburtstages

 

16. Dezember 1931: Aufnahme der Gedichte “Das Lächeln “ und “Der Schmarotzer” auf Schallplatte durch  Firma His-Masters-Voice

 

1932, März: Beginnt mit seinem zweiten Erinnerungsbuch “Helldunkle Jugend”, von dem aber nur noch “Schicksal in Mödling” niedergeschrieben wird.